Wir sind vergänglich

Wir sind vergänglich

01.02.2026

Wir sind vergänglich

(Alle Namen und Bibelverse sind der deutschen Version der Bibel von Yehoshua Mashiah entnommen)

 

"5 Tue mir kund, YHWH, mein Ende, und das Maß meiner Tage, was es ist, damit ich wisse, wie vergänglich ich bin! 6 Siehe, Breiten einer Hand hast du meinen Tagen gegeben, und meine Lebensdauer ist wie nichts vor dir. Ja, nur ein Dampf ist jeder Mensch, der dasteht. Selah. 7 Ja, als ein Schattenbild wandelt der Mann umher; ja, vergebens ist er voll Unruhe; er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird." (Psalm 39:5-7)

Das hebräische Wort für "vergänglich" bedeutet auch "verworfen", "abgelehnt", "flüchtig", "mangelhaft", "nur vorübergehend" und zeigt wirklich die Kurzlebigkeit und Unvollkommenheit des Menschen auf. Er wird sogar mit einem Dampf verglichen, den man ja nicht sehen kann und der kaum spürbar und sofort wieder weg ist. Alles was der Mensch von sich aus produziert, ist ebenfalls diesen Kriterien unterworfen. Somit gehört alle Ehre dem Herrn, falls wir etwas Gutes hervorbringen! Keine dieser fehlerhaften, flüchtigen Kreaturen kann sich selbst für ihre Errungenschaften loben. Somit ist Stolz völlig unnötig! Wir sollen außerdem immer daran denken, dass wir nicht ewig auf der Erde leben und für die uns anvertrauten Dinge nur begrenzte Zeit haben. 

 

"Und YHWH Elohim bildete den Menschen aus dem Staub des Erdbodens, und er hauchte in seine Nasenlöcher den Odem der Leben, und der Mensch wurde eine lebendige Seele" (1.Mose/Bereshit 2:7

Der Mensch wurde aus Staub gemacht, man kann dafür auch "Lehm", "Erde" sagen. Das ist eine schmutzige, nicht achtenswerte Substanz. Wir lesen aber auch davon, wie der Mensch lebendig und wertvoll wurde: durch den Lebensatem, der ihm von Elohim eingehaucht wurde. Das ist der Heilige Geist. Nur dieser ist es, der uns kostbar macht und uns Werke hervorbringen lässt, die auch wertvoll und dauerhaft sind, nicht aus unserer eigenen Kraft. 

 

"Und Adonay hat gesprochen: Weil dieses Volk mit seinem Mund sich naht und mit seinen Lippen mich ehrt, und sein Herz fern von mir hält, und ihre Furcht vor mir angelerntes Menschengebot ist" (Jesaja/Yesha’yah 29:13)

Diese Verse zeigen genau unseren angeblichen "Gottesdienst", wenn er nur äußerlich ist und das Herz nicht dabei ist. Es ist wie mit dem Menschen, der aus dem "Staub vom Erdboden" gemacht ist, aber nicht den "Odem der Leben" hat. Achten wir nicht mehr auf das Äußerliche, Vergängliche, auf das "angelernte Menschengebot". Fürchten wir ab jetzt lieber das, was wirklich bleibt und was der Heilige Geist ins Herz gelegt hat.

 

"13 Nun zu euch allen, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr verbringen und Handel treiben und Gewinn machen. 14 Ihr wisst keinesfalls, was der morgige Tag bringen wird. Denn was ist euer Leben? Es ist nur ein Dampf, der ein wenig Zeit sichtbar ist und dann verschwindet" (Jakobus/Yaakov 3:13-14)

Wir nehmen uns viele Dinge vor und machen uns Pläne. Wir denken, wir hätten unbegrenzt Zeit, um diese Pläne in die Tat umzusetzen. Egal ob es um die Dinge des täglichen Lebens geht oder um die Ideen Elohims: Wir wissen tatsächlich nicht, "was der morgige Tag bringen wird": Krankheit? Schicksalsschläge? Tod? 

 

"Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht" (Hebräer 9:27)

Die Tatsache des Sterbens jedes Menschen ist offensichtlich. Niemand entgeht dieser Tatsache. Der Herr helfe uns, diese Zeit auf der Erde ab jetzt so zu verbringen, dass das anschließende Gericht für uns ein Anlass des Glücks und nicht des Bedauerns sein wird!

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